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Nettebruch-Pfad - Entlang der Ufer des Nettebruch-Sees

  • Strecke: 2,8 km
  • Dauer: 01:00 h
  • Schwierigkeit: leicht
  • Saison: ganzjährig

Wegebeschaffenheit

Naturnah
4%
Asphalt
49%
Feinschotter
47%

Strecken-Beschreibung

Kurz nach Verlassen des Parkplatzes folgt man links im Uhrzeigersinn der Beschilderung Richtung See. Der Nettebruch ist, wie man dem Namen entnehmen kann, ursprünglich ein feuchtes Niedermoor gewesen. Dieses Niedermoor wurde, wie die anderen Netteseen, zur Brennstoffgewinnung ausgetorft. Der wunderschöne Weg führt direkt am Ufer des Nettebruchs, zwischen See und Begleitgraben unter einer Allee von Eichen, entlang. Später begleiten alte Erlenbruchwälder den Weg, die in einem Teppich von Sumpfseggen stehen. Im weiteren Verlauf säumen Äcker die Strecke und es geht vorbei an einem eichengeprägten Mischwald. Gegen Ende führt der Weg durch ein Mosaik von Äckern und Grünlandflächen zurück zum Parkplatz.

Besonderheiten

Auf dem Nettebruch-Pfad stehen Bänke, von denen aus sehr gut direkte Naturbeobachtungen möglich sind. Mit Blick auf den See lassen sich die verschiedensten Wasservögel oft aus großer Nähe beobachten. In Nähe der Bruchwälder umgibt die Naturfreunde ein Gewirr aus Vogelstimmen.

Die Tier- und Pflanzenwelt

Entlang des Seeufers sind zahlreiche Nagespuren der Biber zu sehen. Meistens hat er hier Weiden und Pappeln, sogenannte Weichhölzer, angenagt. Manchmal sieht der Wanderer aber auch deutliche Nagespuren an Harthölzern, etwa an Eichen. Im Frühjahr blühen im Graben und direkt am Seeufer Schneeglöckchen, Sumpfdotterblumen und Schwertlilien. Auf dem Wasser sind neben Schwan und Haubentaucher, Bläss- und Teichhühnern auch verschiedene Entenarten wie Stock-, Reiher- und Schnatterente aus der Nähe zu erleben. Mit etwas Glück kann man auch den Eisvogel oder Spechte beobachten.

Julia Lax Wegescout für den Wanderweg Nettebruch-Pfad