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Leuther Mühlen-Pfad - Rundwanderweg entlang von naturnahen Wäldern, Weiden und Seen

Ein längerer Rundwanderweg, der entlang von naturnahen Wäldern, im Hintergrund durchschimmernden Seen, Pferdeweiden, Ackerflächen, Rastplätzen an Wegrändern, Wegkreuzungen und Aussichtspunkten an einzelnen Seen vorbeiführt.

Infos zur Barrierefreiheit bei »Reisen für Alle«.

  • Strecke: 7,9 km
  • Dauer: 02:30 h
  • Schwierigkeit: leicht
  • Saison: ganzjährig

Wegebeschaffenheit

Naturnah
12%
Asphalt
56%
Feinschotter
25%
Sonstiges
7%

Strecken-Beschreibung

Es ist eine alte, kulturhistorisch gewachsene Landschaft, die durch menschliche Nutzungen entstanden ist. So entwickelten sich die Seen ab dem 16. Jahrhundert aus Torfstichen. Der markierte Wanderweg führt streckenweise über ehemalige ausgebaute Tonabfuhrwege entlang von feuchten Erlenbruchwäldern und blütenreichen Wiesen und Weiden. In den extensiv genutzten Wiesen und Weiden des Vogelschutz-und Naturschutzgebietes begleiten Röhrichtstreifen Gräben und die Ufer der Artenschutzgewässer.

Besonderheiten

Der Aussichtssteg am Schrolik ermöglicht einen herrlichen Ausblick auf den See. Das vom Weg erkennbare Schloss Krickenbeck liegt in einem großzügig angelegten Park, der wie das Schloss, für die Öffentlichkeit leider nicht zugänglich ist. Empfehlenswert ist der Besuch des Infozentrums der Biologischen Station Krickenbecker Seen mit Aussichtssteg und Wechselausstellung sowie Infos zur Natur und Tierwelt. Der Eintritt ist frei. Von der Nettebrücke an der Leuther Mühle ist das alte erhaltene Mühlrad und eine Fischtreppe zu sehen.

Die Tier- und Pflanzenwelt

Am Wegesrand stehen alte Buchen- und Eichenwälder mit Totholz und Höhlenbäumen für Fledermäuse und Spechte. Der Graureiher hat in den Erlenbruchwäldern sein Brutgebiet. Die naturnahen Laubwälder sind teilweise nass bis feucht, da sie an die Seen angrenzen. Meistens sind es Erlenbruchwälder oder Eichen- und Birkenwälder. Dort leben viele Vogelarten, deren Gesang im Frühling und Sommer die Wanderung begleitet. Der Blütenreichtum der Wiesen und Weiden wird vorwiegend durch Beweidung von Rindern oder Pferden und durch eine schonende Mahd erhalten. Dies lässt sich deutlich an der Struktur und Vielfalt der Pflanzen und Insekten auf den Wiesen erkennen. Immer wieder lichtet sich der Wald und gibt Ausblicke auf die Seen, die Nettekuhlen oder die Nette frei.