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Premium-Spazierwanderweg Süchtelner-Höhenrunde

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Tipps und Besonderheiten

Die Süchtelner Höhen ziehen sich auf einer Länge von etwa 22 Kilometern von Südosten nach Nordwesten durch den Kreis Viersen. Die höchste Erhebung erreicht immerhin 87 m über NN. Entstanden ist der Höhenzug durch tektonische Prozesse einer Verwerfung. Die Bruchkanten der Venloer und der Krefelder Scholle reiben aneinander und wölben die Süchtelner Höhen auf. Am Westrand des Höhenzugs senkt sich durch Grabenbrüche das Gebiet, sodass im Tertiär vor etwa 30 Millionen Jahren das Meer vordringen konnte und feine Sande und Tone hinterließ. Eine solche Hinterlassenschaft sind die Formsande. Früher waren sie ein wichtiger Rohstoff für Gießereien und wurden deshalb über einen langen Zeitraum im Bereich der Süchtelner Höhen abgebaut.

Wassererdbehälter im Jugendstil
Der 400 Kubikmeter fassende Wassererdbehälter wirkt aufgrund seiner kunstvoll verzierten Fassade nicht wie ein Bauwerk, das in erster Linie wegen seiner Funktionalität errichtet wurde. 1907 im Rahmen des Ausbaus der Viersener Wasserversorgung gebaut, leistete er bis ins Jahr 1969 seinen Dienst. Die Vorderseite ist mit Motiven von wasserbezogener Flora und Fauna geschmückt. Auffällig sind die Rochenköpfe und Flossen. Die nachträglich eingesetzte Metalltür scheint neben dieser Kunst etwas aus der Reihe zu fallen.

Irmgardiskapelle auf dem Heiligenberg
Eine schöne Allee mit altem Baumbestand führt zur im Wald gelegenen Irmgardiskapelle. Um die Heilige Irmgardis ranken sich bis heute viele Legenden. Sie soll im 11. Jahrhundert auf den Süchtelner Höhen als Einsiedlerin gelebt haben. Ihr Vater war Graf Dietrich, wohnhaft auf Haus Aspel bei Rees. Nach dem Tod ihrer Eltern entsagte Irmgardis allem irdischen Reichtum und zog sich in die Einsamkeit nach Süchteln zurück, um Gott zu dienen.
Der heutige Kapellenbau entstand 1664. Eine erste Erwähnung der Kapelle auf dem Heiligenberg stammt jedoch bereits aus dem 15. Jahrhundert. In ihrer langen Geschichte wurde Besuchern der Kapelle mehrfach ein vollkommener Ablass gewährt. Unter anderem deshalb war sie über die Grenzen Viersens als Wallfahrtsort bekannt. Die uralte Tradition der Wallfahrten zur Kapelle wird bis heute gepflegt. Zahlreiche Gläubige kommen alljährlich zur Kapelle auf dem Heiligenberg, um die Irmgardis-Oktav zu begehen.


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