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Tipps und Besonderheiten

Dalheimer Wald
Der Dalheimer Wald war früher ein Reichsgut. König Heinrich II belehnte damit 1021 zwei Brüder aus Flandern, deren Nachkommen Burg Wassenberg zum Mittelpunkt ihrer Herrschaft machten. Sie übertrugen die Waldgrafschaft an die Edelherren von Arsbeck und Wildenrath, die u.a. die Burgen "Hover Berg" und "Alde Berg" (= Alte Burg) um 1100/1200 n. Chr. errichteten. Reste der grabenbewehrten Burghügel (Motte) sind zum Teil noch gut erhalten.

In der Einsamkeit des Dalheimer Waldes gründeten Zisterzienserinnen 1258 ein Kloster. An ihren Konvent erinnern im Bruch des Helpensteiner Baches die Dalheimer Mühle und der Klosterhof. Napoleon löste die Klostergemeinschaft 1802 auf.

Sandgrube Rosenthal
Die Siedlung Rosenthal wurde im 19. Jahrhundert durch den Sandabbau im Grenzwald bekannt. Bei Erdarbeiten für den Bau der Bahnstrecke Dalheim - Wassenberg - Baal wurde hellgrüner Feinsand entdeckt. Probebohrungen ergaben, dass unter einer Deckschicht aus Flugsand umfangreiche Vorkommen an Grün- und Silbersand lagerten, die als Formsand für die Herstellung von Stahlgussstücken große wirtschaftliche Bedeutung für die Metall- und Glasindustrie hatten. Vereinzelt stieß man bei Probebohrungen auch auf Braunkohle.

Die Grünfärbung des Sandes wird durch grünliche Körner eines Minerals, des Glaukonits, hervorgerufen. Es ist eine Verbindung die Eisen enthält. Die grünen Glaukonitkörner wurden vor Millionen Jahren auf dem Meeresboden gebildet und von der Nordsee im Grenzwald abgelagert. Im Sandwerk sieht man noch heute wie die Meeressande überlagert werden von einer Serie von weißen Sanden, dunklen Tonen und Braunkohle.


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